SPRECHSTUNDE


Hormontherapie: Bioidentische, natürliche und körpereigene Hormone

BIOIDENTISCHE HORMONTHERAPIE

Natürliche Hilfe bei Wechseljahrbeschwerden


Hormontherapie in den Wechseljahren

Bioidentische Hormone aus der Yamswurzel



Checkliste Progesteronmangel – Indikation für bioidentischen Progesteron


Checkliste Östrogenmangel– Indikation für bioidentisches Östrogen


Natürliches DHEA und Testosteron – auch bioidentisch ersetzbar


Gedächtnisschwäche? – Pregnenolon auch bioidentisch ergänzbar


Schlechter Schlaf – Melatonin , GABA, Tryotophan bzw. 5HTP

Spätestens ab dem 40. Lebensjahr ändert sich bei jedem Menschen das hormonelle Gleichgewicht. Kaum ein Prozess in unserem Körper wird nicht von Hormonen gesteuert. Lässt die Hormonproduktion nach, kann das Beschwerden und Krankheiten verursachen.

 

Besonders Frauen in und nach den Wechseljahren leiden häufig unter Symptomen wie Hitzewallungen, Nachtschweiß, Scheidentrockenheit, Depressionen und Stimmungsschwankungen. Aber auch für das prämenstruelle Syndrom (PMS), ungewollte Kinderlosigkeit oder Erschöpfungszustände kann ein hormonelles Ungleichgewicht verantwortlich sein. 

 

Bei Männern sind es dagegen Müdigkeit, Leistungseinbußen, Lustlosigkeit, Konzentrationsschwäche und Figurveränderungen.

 

Die körpereigenen Reparaturmechanismen lassen nach und erste Anzeichen von degenerativen Erkrankungen wie Arteriosklerose, Osteoporose oder Diabetes machen sich bemerkbar.

 

Die bioidentische Hormontherapie, die in unserer Praxis in Köln zum Einsatz kommt, hilft besonders schonend und ist risikoärmer als eine konventionelle Hormontherapie.

 


Anstelle von synthetischen Hormonen kommen in unserer Praxis im Rahmen der Hormonersatztherapie bioidentische Hormone zum Einsatz. Als bioidentisch werden Hormone in Präparaten bezeichnet, wenn sie in ihrer chemischen Molekülstruktur exakt gleich sind wie diejenigen, die der weibliche Körper z. B. in den Eierstöcken (Ovarien) produziert. Diese Hormone werden daher auch „körperidentisch“ genannt.

 

Im Gegensatz dazu weicht bei den sogenannten synthetischen Hormonen die chemische Struktur von der der körpereigenen Hormone ab. Obwohl die synthetischen Hormone von ihrer Strukturformel her den körpereigenen Hormonen ähnlich sind, gibt es feine Unterschiede bei den gewünschten Wirkungen – also der Behandlung von Beschwerden, als auch bei möglichen unerwünschten Wirkungen – also den Nebenwirkungen.


Prävention durch eine bioidentische Hormontherapie

Sinnesorgane/ Haut/ Haare: Haut und Haare (Dicke der Dermis und Epidermis, Hautfeuchtigkeit, Kollagengehalt und Elastizität, Haarfülle) profitieren von einer HRT.

 

Hirnfunktionen: Schlafstörungen werden unter Substitution reduziert, Depressionen in der Perimenopause können gelindert werden. Ein günstiger Effekt auf die Demenz wird vermutet, vorausgesetzt, die HRT beginnt frühzeitig („window of opportunity“ s.u.). 

 

Muskulatur: In Kombination mit Krafttraining erhält bzw. erhöht eine HRT die Muskelmasse und verbessert die Muskelkraft. 

 

Schlaganfall/ Thrombose und Gesamtmortalität: Ein HRT Start vor dem 60. Lebensjahr bzw. innerhalb von 10 Jahren nach der Menopause ist nicht mit einem erhöhten Apoplexrisiko verbunden, das Risiko einer kardiovasukären Erkrankung ist um ca. 50 % reduziert. 

 

Ein HRT Start vor dem 60. Lebensjahr bzw. innerhalb von 10 Jahren nach der Menopause ( „window of opportunty“) reduziert signifikant die Gesamtmortalität. 

 

Diabetes/Dyslipidämie: Eine Hormonersatztherapie reduziert um ca. 40% das Auftreten eines Typ II Diabetes. Sie kann helfen, die typische perimenopausale Zunahme des abdominalen Fettes mit erhöhter Insulinresistenz und Dyslipidämie abzumildern. 

 

Colon-Ca: Besonders bei frühem Beginn der HRT in der Menopause ist das Colon-Malignom-Risiko um ca. 1/3 reduziert.


  •  PMS: Gereiztheit, Wutausbrüche, erhöhte Schmerzempfindlichkeit, Schlafstörungen, Brustspannen, Brustschmerzen, Zunahme des Körpergewichts, Aufgedunsensein
  • starke Menstruation durch dick aufgebaute Schleimhaut in der Gebärmutter
  • Eierstockzysten, Myome, Zysten in der Brust

       

 


Müdigkeit

Stimmung „nahe am Wasser gebaut“

mangelnde Libido

Gedächtnisschwäche

nächtliche Hitzewallungen und Schlafstörungen

vaginale Trockenheit und Schmerzen beim Verkehr

Gelenkbeschwerden

Trockene Augen

faltige Haut


Nach der Menopause sinken auch die natürlichen männlichen Hormone DHEA und Testosteron bei Frauen ab. Ein rascher Abfall kann durch chronischen Stress und Erschöpfung begünstigt werden und führt zur so genannten Nebennierenrindenschwäche. Das dort produzierte DHEA, ist im Blut das am stärksten vertretene Hormon und dient als wichtiger Rohstoff zur Produktion von natürlichem Östrogen und Testosteron. Es kann Depressionen und senile Demenz lindern, in dem es wichtige Neuronen im Gehirn schützt.

 

Es hat eine wahre Schlüsselstellung in der ganzen Hormonsynthese.Es unterstützt das unglaublich wichtige Cortisol bei Stressbelastung und hilft zB gegen Müdigkeit, Leistungsverlust, Muskelabbau, Libidoverlust und Spannkraft, Gelenkbeschwerden und Abwehrschwäche und auch interessanterweise bei Kinderwunsch. Es wird bei Bedarf in bioidentischer Form ergänzt.

 

CHECKLISTE NEBENNIERENSCHWÄCHE ( NIEDRIGES DHEAS)

Chronischer Stress

Erschöpfung, die auch nach dem Urlaub nicht besser wird- wenig Energie

mangelnde Libido 

Gelenkbeschwerden

mangelnder Muskelaufbau, Gewichtszunahme

Ausfallen der Körperbehaarung, Scham-, Achsel-Behaarung

 

 


Oft ist auch das natürliche Pregnenolon, das sogenannte Mutterhormon erniedrigt. Es macht sich besonders durch eine Gedächtnisschwäche und Leistungsverlust bemerkbar und ist auch ein wichtiger mitochondrialer Marker. Er gibt Auskunft, wie gut es um die Energieproduktion in jeder einzelnen Zelle bestellt ist. Es wird bei Bedarf auch bioidentisch ergänzt.

 


 

 

Bei schlechtem Schlaf können auch das körpereigene, bioidentische Melatonin und seine Vorstufen das Serotoninbildende 5-Hydroxytryptophan oder auch GABA ( Gammaaminobuttersäure) zum Einsatz kommen. Diese Neurotransmitter haben einen wichtigen Einfluss auf die Stimmung, wirken beruhigend und damit schlaffördernd. Sie sind auch körpereigene Substanzen, sehr gut verträglich und gut wirksam. Interessanterweise kann man das 5HTP auch gut bei PMS mit starken Stimmungsschwankungen verwenden.

 

 

 

Privatsprechstunde/

Hormonsprechstunden

 

Dienstag      

9.00-12:00 Uhr

 

Donnerstag  

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ZUR TERMINANFRAGE 



Wie ist der Weg zu meinen persönlichen bioidentischen Hormonen?

Nach eingehender Anamnese führe ich eine gezielte Labordiagnostik in Blut, Speichel oder Urin, für Sie passend ausgewählt, durch.

 

Je nach Beschwerdebild und Laborergebnis erstelle ich einen individuellen Therapieplan.  Ich behandle mit Hormoncremes und/oder Kapseln.

 

Vor Beginn der Behandlung sollten Sie in jedem Fall eine fachärztliche gynäkologische Untersuchung durchführen lassen. Außerdem bitten wir Sie, vor Therapiebeginn eine gesonderte Patientenaufklärung zu unterschreiben. Beratung, Diagnostik und die bioidentische Hormontherapie selbst sind keine Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen, sondern Selbstzahlerleistungen.